Ausblick auf den Jahresstart 2022 beim ILW Mainz

„2022 wird uns Corona weiter fordern und wir sind darauf vorbereitet, unseren Ausbildungs- und Weiterbildungsbetrieb trotzdem vollumfänglich weiterführen zu können“,

sagt Manuel von Vultejus, Geschäftsführer des ILW Mainz.

 

Die Weichen dafür sind gestellt: Ab dem 3. Januar, dem ersten Arbeitstag des neuen Jahres, wird das ILW Mainz zum „2G Haus“: Nur wer vollständig geimpft oder genesen ist, darf die Räume An der Brunnenstube 39 betreten. Dies gilt für Besucher, Gäste, Seminarteilnehmer und für alle Personen außerhalb der dualen / staatlichen Ausbildung. 

Für die duale Ausbildung sowie für das Prüfungswesen gilt weiterhin die 3G-Regel, so dass Zutritt zum ILW Mainz hat, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Ab dem 17.01.2022 gilt: jeder Auszubildende muss zweimal die Woche einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen. Die ungeimpften Auszubildenden bzw. diejenigen, welche aufgrund aktueller Regeln dieser Gruppe zugeordnet werden müssen, sollen ab diesem Zeitpunkt einen negativen Schnelltest täglich ihrem Ausbilder vorlegen.

Die Monate Januar bis April werden geprägt sein durch die Teilabschlussprüfungen 1 (TAP 1) in den beiden Fachbereichen Elektrotechnik/Mechatronik und Metall des ILW Mainz. Die TAP 1 ist der erste wichtige Meilenstein auf dem Weg zum Berufsabschluss und wird im 2. Ausbildungsjahr abgenommen. In diesen Wochen kommen zusätzlich zu den regulären mehreren hundert Auszubildenden noch Prüferinnen und Prüfer sowie externe Auszubildende für Vorbereitungskurse zur TAP 1 in die Räume des ILW Mainz. „Dann ist mit Blick auf Corona noch mehr Vorsicht geboten und darauf haben wir uns schon heute vorbereitet“, erläutert Manuel von Vultejus. Bei Bedarf könnte dann ein Modell flexibler Arbeitszeiten mit frühen und späten Ausbildungen umgesetzt werden. Durch eine Teilung der Ausbildungsgruppen würde die Belegungsdichte der Räume deutlich verringert. Sollte die Coronalage dies erfordern, könnte das ILW Mainz diese Option eines flexiblen Arbeitszeitmodells mit einer entsprechenden Ankündigung kurzfristig ziehen. 

In die ersten Wochen des neuen Jahres fällt auch der Höhepunkt des ILW-Geschäftsjahres: die Generalversammlung am 24. Februar 2022, an der die Mitglieder des ILW Mainz sowie dessen Aufsichtsrat und Vorstand teilnehmen. Manuel von Vultejus geht aus heutiger Sicht davon aus, dass die Versammlung in einem digitalen Format stattfindet, das sich bereits 2021 bewährt hat. Wenn die Coronalage Ende Februar es allerdings zulassen sollte, würde die Generalversammlung in Präsenz ihrer Mitglieder abgehalten werden.

Als ein weiteres Highlight im ersten Quartal erwartet Manuel von Vultejus, dass die neuen sanitären Einrichtungen in Betrieb genommen werden können. Das ILW Mainz modernisiert auf einer Fläche von 400 qm Umkleiden, Toiletten und Duschen im Unter- und im Erdgeschoss sowie seine Lüftungs- und Luftheizungsanlage. Die auch für den Umbau im Rahmen des intelligenten Coronakonzeptes geschaffene Infrastruktur mit Lager- und Sanitärcontainern auf dem Betriebsgelände soll als Rückfalllösung aufrechterhalten werden.